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Über das Menschenbild in der Plastik der Gegenwart

Briefe des Bildhauers Joachim Berthold an eine Kunstfreundin

Der Bildhauer Joachim Berthold (1917 – 1990) stand Ende der 1950er Jahre in Kontakt zu einer unbekannten Brieffreundin, mit der er grundlegende Fragen zum Kunstbegriff diskutierte. Die Themen, über die sie sich austauschten, umfassten u. a. die Funktion der Kunst allgemein, die Situation des Künstlers sowie die Überschneidung der Probleme der Religion, der Philosophie, der Wissenschaft mit denen der Kunst. Darüber hinaus erläuterte der Künstler in seinen Briefen explizit seinen persönlichen „Schaffensinhalt“: „Der Mensch steht im Mittelpunkt meines Schaffens, wenn auch weniger als Körper, sondern mehr als Gefäß der Empfindung.“
Die Briefe Bertholds geben einen tiefen Einblick in die kreativen Prozesse und die Intuition, die der Entstehung so bedeutender Plastiken wie „Der Denker“, „Liegende“ und „Trauer“ zugrunde liegen.
Der Band „Über das Menschenbild in der Plastik der Gegenwart“ ist 1961 im Carl Lange Verlag, Duisburg, erschienen. Es wurde mit S/W-Fotografien der wichtigsten Werke Joachim Bertholds illustriert und enthält ein Nachwort von Jacob Reisner. Eine vom Künstler signierte Restauflage ist nun wieder über den Drei-Punkte-Verlag erhältlich.

Gebunden, mit transparentem Schutzumschlag
Vom Autor handsigniert; limitierte und nummerierte Auflage
32 Seiten, Format 17,5 x 24,5 cm
16,90 €

© Drei-Punkte-Verlag 2018